Hagebutten Oxymel
Wenn ich ein Lebensmittel nennen müsste, das in meinen Augen am meisten unterschätzt ist, dann würde ich definitiv sagen: die Hagebutte. Ja du hast richtig gehört. Sie ist nicht nur essbar, sondern sogar überaus gesund – ein regelrechtes heimisches Superfood. Spannenderweise enthält sie nämlich rund 10x mehr Vitamin C als eine Zitrone. Die gute Nachricht: alle Sorten von Hagebutten sind essbar – auch wenn das heute kaum einer weiß.
Auf schmackhafte Weise für den Winter haltbar gemacht werden kann die Hagebutte in Form von einem sogenannten Oxymel. Ich teile heute mein liebstes Rezept mit dir! Setze es jetzt an und du kannst dich im Winter über einen ganz natürlichen Vitamin-C-Boost freuen 🙂
Rezept: Hagebutten Oxymel
Zutaten:
500 g Honig
300 g naturtrüber Apfelessig
150 – 300 g noch harte Hagebutten
Zubereitung:
- Die Hagebutten von Blüte und Stiel befreien.
- Anschließend mit dem Messer klein schneiden oder die Hagebutten zu den restlichen Zutaten geben und mit einem Mixer oder Pürierstab für ca. 15 Sek. zerkleinern.
- In ein Glas füllen, beschriften und gut verschließen.
- Den Ansatz für ca. 20 Tage stehen lassen. Währenddessen täglich einmal vorsichtig umrühren, damit sich kein Schimmel bildet.
- Nun den Ansatz durch ein feines Sieb o.Ä. filtern und im Kühlschrank lagern.
Anwendung:
Täglich 1 EL Oxymel in ein Glas Wasser geben und idealerweise am Morgen trinken. Du kannst das Oxymel alternativ als Basis für ein Salatdressing verwenden.
Tipps zu den Zutaten:
- Hagebutten: Für das Oxymel wollen wir frische, feste, noch harte Hagebutten. Zieh dir am besten Handschuhe zum Sammeln an, damit du dich nicht an den Dornen stichst.
- Honig: verwende Bio-Honig aus Deutschland. Ich liebe den Honig von Bienen Trax (mit dem Code GESUNDMITJULIA15 bekommst du dort 15% Rabatt auf deine Bestellung). Es ist ein ganz wunderbarer Familienbetrieb aus Bayern – klicke hier.
- Apfelessig: verwende naturtrüben Bio-Apfelessig z.B. von Alnatura (gibt es auch bei Müller) oder von der Marke NurNurNatur bei Aldi. Oder du machst ihn selber – daran versuch ich mich gerade (drückt mir die Daumen, dass es gelingt ;-))
Damit du das Rezept praktisch abspeichern oder sogar ausdrucken kannst, gibt es hier die Möglichkeit, das Rezept als PDF-Dokument herunterzuladen 🙂